Ev. Gemeindeverein

 
Die geschichtlichen Wurzeln des Gemeindevereins reichen zurück bis zu dem am 15. Mai 1892 in Leimen gegründeten Frauenverein.

Nach dem Kriegsende bemühte sich Pfarrer Kurt Mechtersheimer im Jahr 1946 um die Neuordnung des Kindergartenwesens und der Krankenpflege. Der 1948 gegründete „Gemeindeverein“ wurde zum Träger der örtlichen Krankenstation bis zum Abzug der Krankenschwestern durch das Mutterhaus.

1979 wurde die Kirchliche Sozialstation Leimen Nußloch Sandhausen e.V. gegründet, die sich seitdem der Krankenpflege annimmt.

Ab dieser Zeit widmet sich der Gemeindeverein allgemeinen kirchlichen Zwecken. Wir sind daher nicht zu verwechseln mit der kirchlichen Sozialstation. 1993 erwirkte er seine Eintragung in das Vereinsregister, und mit der Anerkennung als gemeinnütziger Verein seine rechtliche Selbständigkeit.

Unsere Aufgaben und Ziele

  • Unterstützung der evangelischen Kirchengemeinde bei ihren Verpflichtungen als Träger gegenüber der Kirchlichen Sozialstation.
  • Unterstützung von Mitgliedern bei der Inanspruchnahme für kostenpflichtige Leistungen der Sozialstation (Pflege, Nachbarschaftshilfe u.Ä.).
  • Förderung und Unterstützung allgemeiner karitativer, diakonischer und sozialer Maßnahmen innerhalb der Evangelischen Kirchengemeinde Leimen.

Z.B.:

- Familienbetreuung
- Unterstützung des Kindergartens, der kirchlichen Kreise und Gruppen für besondere Projekte
- Unterstützung in Notlagen

Jedes Mitglied der evangelischen Kirchengemeinde Leimen kann Mitglied im Gemeindeverein Leimen e.V. werden und somit die vielfältige Arbeit des Vereins unterstützen.
 
In 15 Jahren diakonische Projekte mit 100.000 Euro gesponsert!
Evangelischer Gemeindeverein Leimen will weiter Gutes tun
 
Die diesjährige Mitgliederversammlung des Evangelischen Gemeindevereins fand auch in diesem Jahr in Zeiten statt, in denen weiterhin viele Kirchenmitglieder den beiden großen Kirchen den Rücken zukehren. Von dieser Austrittswelle ist gottlob der Gemeindeverein, der alte „Schwesternverein“ von 1892, nicht betroffen. Aber der stetige Rückgang der Mitgliederzahl - mit jetzt unter 300 - hat andere Gründe. Über viele Jahrzehnte war es Tradition, dass man bei der kirchlichen Trauung auch, quasi per Automatismus, Mitglied des Gemeindevereins wurde - bei dem bis heute unveränderten „schmalen“ Jahresbeitrag von 18,00 Euro. Diesen klassischen Automatismus der Verbundenheit mit seiner Kirche, seiner Kirchengemeinde gibt es leider seit vielen Jahren nicht mehr und somit auch kein Mitgliederwachstum mehr.
Dennoch verlief die Jahreshauptversammlung positiv und in tiefer Dankbarkeit. Dankbarkeit und dankbar sein waren auch die einstimmenden Andachtsworte mit der - nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Wolfgang Müller - Pfrin. Lena-Marie Hupas als 2. Vorsitzende auf die Versammlung einstimmte. Sich an kleinen Dingen des Alltags zu freuen und dankbar in sich aufzunehmen sollte einen jeden Menschen doch erfüllen und zufrieden stimmen. In dieser Zufriedenheit formulierte Wolfgang Müller dann auch seinen kurzen Tätigkeitsbericht, den Lena-Marie Hupas später noch mit dem umfassenden Tätigkeitsbericht zu den diakonischen Aufgaben der Evangelischen Kirchengemeinde Leimen ergänzte. Im Rückblick waren es neben den Mitgliedsbeiträgen für die Sozialstation, die der Verein seit Jahren für die Kirchengemeinde übernimmt, zwei Projekte, die maßgeblich gefördert und gesponsert wurden. Einmal das „Netzwerk Familienpaten“, das Familien „ohne Hilfe“ und in besonderen Belastungssituationen unterstützt und die Bezuschussung der Arbeitsstelle eines „Freiwilligen Sozialen Jahres“ in der eigenen Kirchengemeinde. Für die Zukunft zeigte sich die Versammlung durchaus offen - im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten - die Unterstützung fortzusetzen. In diesem Zusammenhang verwies Müller, dass es trotz der gesunkenen Mitgliederzahlen in den vergangenen 15 Jahren gelungen war, gut 100.000 Euro für diakonischen Projekte zur Verfügung zu stellen. Wahrlich ein Stolz machender Betrag für die alte Dame „Gemeindeverein“, der auch Frau Pfrin. Natalie Wiesner und Diplom Sozialpädagogin Karin Beier als Verantwortliche der „Familienpatenschaften“ für ihren gesponserten Teilbereich erfreute. Zu den Regularien zählte noch der überaus positive und zuversichtliche Kassenbericht und die Jahresrechnung 2023 von Thorsten Niemzik sowie der entlastende Kassenprüfungsbericht von Horst Hellinger, ehe Pfrin. Lena-Marie Hupas mit einem gemeinsamen „Vaterunser“ die harmonische Versammlung beschloss.
 
 
1. Vorsitzender
Wolfgang Müller
Wingertstr. 9
69181 Leimen
Tel.: 06224/72007
gemeindeverein@kirche-leimen.de

2. Vorsitzender
Pfarrerin Lena Hupas
Tel. 0175/8344914

Rechner
Thorsten Niemzik

Kassenprüfer
Hans Appel, Horst Hellinger

Schriftführer
Jan Bittler

Beisitzer
Esther Müller, Nathalie Müller, Wolfgang Krauth, Klaus Ludwig, Michael Reinig